Gedicht · Deutsch / Kurdî
Pêjin
Übersetzung: Hüseyin Kartal · Korrektur: Karin Ahrens
Unwirksamkeit des Verlangens
Ruhelose Verwirrung
Erloschene Sonnenstrahlen des Lachens der Mundschenke,
in der Trunkenheit deiner Augen,
plündern sie das Lächeln des Lichtes
Schlaffheit der Anemonen
Klagen der Xecê von Sîpan,
Echo der wehmütigen Feier,
Mut des Siyamend,
gewährten den herrenlosen Nächten Schutz der unartigen Ruine
Eine Unglück bringende Eule
wird es Xelats Müdigkeitseule
das Zöpfen der Nacht weben die Sterne in das Märchen
Die Tränen werden zum Amulett,
sie bedecken die Verwundung der Hoffnungen
Durch die Verdutztheit des Wortes webe ich dich zum Traum
und wickle dich mit der Sonnenwärme ein
Epen der verblüfften Verlegenheit deiner Augen,
Betrunkenheit der Feder,
Herz des Scheidens,
ließen rote Rosen sprießen
aus der Sehnsucht deines Hauchs, mich breitete ich zum Feuer aus
Diese Nacht,
schläfert das Erzittern von Feiern des Dröhnens unserer Flucht ein
Es ist die Zeit der Überlegung des Kommens
Die Ferne bringt dich Nahe
Langes Nachtsamüsement ohne unsere Teilnahme,
verwirrt die Einsamkeit
Stille des Weinens
lässt das Lebwohlsagen verstummend überdenken
Schüttele die Schaukel der Fata Morgana
Nebelschleier der Berggipfel
säen die Schöpfungshoffnung im Herzen der Steine
Diese ist das Todesritual des Morgengebets
Welche Rose ist das, schwingt den Gedanken deiner Erscheinung?
Wache der Verborgenheit
wägt die Reue unserer Trinkbecher
Die Nacht ist verwahrlost, wartet auf das Erscheinen der Schmetterlinge
Der Schutz des Wortes ist Herbst geworden,
häkelt die liederliche Allianz des Gespenstes
Besoffenheit der Legende der Rede
streckt uns zum Schafott
Lass alles auf die Verwirrung der Betrunkenheit anstoßen
Ich lass mich als Rose auf den Wiesen deines Herzens sprießen
Eine Schneeflocke bin ich, unter der Kälte deines gleichgültigen Schnees
In der Hoffnung des Frühlings unterhalte ich den Winter
Lösch jene Kerze aus!
Lass Lebewohl sagen unserer Nacht,
die Kälte des Schnees erwärmen
Lass die früh blühende Rose mit dem Schlusswort
den Tau zerstäuben
Horizont der Trennung mit dem Traum eines neuen Wiedersehens,
ein Himmel voller Klagen,
schwanger mit flüchtigen Hoffnungen,
gewährt der Ferne
diese Nacht,
ist die Fehlgeburt des Traumes
Uns füllt mit Erinnerungen volles Feuer
Verbrennt unseren Horizont
Füllt die Wiege der Kindheit voll Schafottbretter
Im Herz des Bleibens
ist es das Universum eines schwangeren Himmels
Verabschiedet den Weggang
und wartet auf die Nichtwiederkehr
Orjînala kurdî — Pêjin
Netebûtiya viyanê,
bêaramiya sersem,
vemirîna tîrêja kenê meygeran
li noşgeha çavên te,
talan dikin bişirîna ronahiyê
bêzariya xecxecokan,
gazinên Xeca Sîpanê,
vedenga ahenga giriyane,
xiniziya Siyamend,
şevên serserî sipartin tewlaziya wêraniyê
Kundekî serxwer,
dibe waqîna ponijiya Xelatê
ji guliyên şevê stêrk çîrokê dihûnin
hêstir dibin bazbend,
birîna hêviyan dinixumînin
bi sergêjiya peyvê ez te xewn bihûnim
bi germiya rokê dipêçim
destanên mendelhoşiya çavên te,
sermestiya pênûsê,
li dilê mirinê,
sorgulan dibişkivînin
bi henasa hesreta te min xwe agir raxist
ev şev,
lerizîna ahenga nalînên mişextiya me dilorîne
hizra hatinê ye,
dûrî, te nêzîk dike
şevbuhêrkên dirêj bi nebeşdariya me,
tenahiyê sersem dikin
Bêdengiya girî,
xatirxwestinê lal diponijîne
Bihejîne hêlana leylanê,
dûkela berbejna çiyan,
berhemên hêviyê li dilê keviran diçînin
Lavija beyanê ye ev seremerg
Kîjan gul e dihejîne pêjna ponijîna te?
Pasvaniya nependiyê,
dipîve poşmaniya peyaleyên me
Şev perîşan e, pêjna perperîkan dipê
Payîz e, parastina peyvê,
pêxwasiya peymana pîrhevokan dirêse
Xilmaşiya destana sozê,
me sêdar rêz dike
Bila her tişt ji sergêjiya sermestiyê binoşe
Ez, xwe gul li çîmena dilê te zîl didim
Berfîn im li bin sariya pûka xemsariya te,
bi hêviya biharê zistanê mijûl dikim
Vemirîne wê momê,
bila xatirxwestina şeva me,
sariya berfê germ bike
gula beyanê bi peyva dawî,
şevnemê belav bike
Asoya veqetandinê bi xewna hevdîtinek nû,
asmanekî tije girî,
avis bi hêviyên mişexte disipêre dûriyê
Ev şev,
beravêtina xewnê ye,
me bi bîranînan tije agir dike
dişewitîne asoyên me
deydîkên zarokatiyê bi sêdaran mişt dike
li dilê manê,
gerdûna asmanekî avis e
çûnê bi rê dike,
nûhatinê dipê